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Geschichtliches
Der Ort wurde zum erstenmal
schriftlich erwähnt im sogenannten "Breviarium Sancti Lulli" unter
dem Namen „Waltunniu“. Das war spätestens im Jahre 786 n.Chr.. Sanct
Lullus war ein Zeitgenosse des Missionars der Deutschen, St. Bonifatius.
Das „Breviarium“ ist ein Verzeichnis der Orte, die zu dieser Zeit zum Kloster
Hersfeld gehörten. Das Dorf ist sicherlich älter. Es fanden sich
bei Grabungen hier in der Gemarkung Siedlungsfunde auch aus der Steinzeit.
Die ältesten stammen aus der sogenannten Bandkeramischen Kultur (ca.
4500 v.Chr). Die Bodenfunde lassen darauf schließen, dass das Dorf
ungefähr seit dem 1. Jahrtausend vor Chr. kontinuierlich besiedelt
war. Seit dem Mittelalter änderte sich der Name, der vermutlich aus
dem althochdeutschen Begriff für „Wald“ abzuleiten ist, über
„Welda“ und „Welden“ (so noch vor ca. 200 Jahren) in seine heutige Form.
Während des Dreissigjährigen
Krieges, im Jahr 1640, wurde Wellen durch kaiserliche Truppen, die in Fritzlar
lagerten, fast vollständig nieder gebrannt, die Einwohner verjagt
und ein Teil von ihnen getötet. Aber bereits ein Jahr danach, begannen
die übrig gebliebenen Wellener zusammen mit einigen neu Hinzugekommenen
den Ort wieder aufzubauen.
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